Wie alles begann..
Es war 2017/2018, ich war gerade fertig mit der Ausbildung zum Technischen Produkt Designer und arbeitete 2 Monate in diesem Beruf, der mich aber absolut nicht erfüllte.
Der Tag, als ich zum Tätowieren fand war einer dieser Tage die sich neblig anfühlten.
So besuchte ich meinem damaligen Freund und Tätowierer und wir quatschten
einfach etwas übers Leben.
Im Gespräch merkte ich dass ich doch eh mal etwas neues ausprobieren wollte und fragte ihn ob ich das tätowieren mal bei mir ausprobieren könne, und er erwiderte mit “ja, leg los“. (Macht das nicht nach!)
Damit gestaltete ich nicht nur mein erstes Tattoo sondern auch meine berufliche Zukunft.
Da ich meinen alten Job gekündigt hatte, war genug Zeit und ich ging in die Ausbildung bei ihm.
Es erwies sich recht schnell, dass ich gut war in dem, was ich tat, und so kam es, dass ich nach kaum einer Woche an meinem ersten Kunden arbeiten durfte.
Meine Passion und mein Können entwickelte sich schnell, ich merkte wie viel Freude es mir bereitet, so dass ich mich in kürzester Zeit immer mehr verbesserte, die Projekte größer wurden und die Kunden mehr.
Je mehr ich arbeitete, mir die Arbeiten und Workshops anderer Tätowierer ansah, merkte ich, dass ich eine andere Vorstellungen hatte als mein Ausbilder und auf eigenen Beinen stehen wollte. Somit trennten sich unsere Weg und es war Zeit nach vorne zu schauen. Da wir mittlerweile in 2019 angekommen sind, wissen wir alle was da unseren Alltag größtenteils bestimmte..Durch Corona mit harten Beschränkungen und Regeln aber auch die Aussicht auf ein brauchbares Studio gestaltete die Selbstständigkeit schwierig. Was mir hier enorm Mut und Stärke gab, waren der Kundenstamm den ich bis dahin schon aufbauen konnte, sie und mein Umkreis glaubten an mich.
Bis ich für mich meine Räume fand, arbeitete ich noch in weiteren Tattoospots und entschloss mich letztendlich den Sprung zu wagen, Räume zu mieten und mein Studio aufzubauen.
Neben sehr hohen Hygienestandarts sowie ein gewisses Mindestmaß an Ablaufstrukturen, war mir vorallem einen Platz für kreative Freiheit wichtig. Ich wollte einen Ort schaffen wo man sich sofort wohlfühlt, wo Vertrauen und Sicherheit gegeben sind und man sich entspannt auf und über sein Tattoo freuen kann.
Und diesen Ort darf ich heute Inked my Mind nennen.
Schön, dass Du hier bist!

